Sammle für jedes Material eine kurze Datenkarte: Herkunft, Transportwege, EPD, Recyclinganteil, empfohlene Entsorgung. Frage aktiv nach Chargen und Prüfsiegeln, dokumentiere Fotos von Etiketten. Eine Bauherrin aus Leipzig schnürte so ein kleines Nachschlagewerk, das dem Team half, Alternativen schnell und sauber nachzuvollziehen. Diese Transparenz spart Zeit, verhindert Fehlbestellungen und zeigt, welche Produkte beim nächsten Projekt sofort wieder auf die Liste gehören.
Denke in Lebenszyklus-Kosten statt nur in Anschaffungspreisen. Langlebige, reparierbare Materialien zahlen sich aus, vor allem wenn sie Demontage erlauben. Verhandle Bündelpreise, plane Puffer für Entdeckungen im Bestand und nutze regionale Förderungen. In einem Mehrfamilienhaus finanzierte eine kleine Zuschusslinie den Umstieg auf emissionsarme Dämmplatten. Ergebnis: bessere Werte, niedrigere Heizkosten und zufriedene Bewohner. Kommuniziere offen, was wirklich wichtig ist, und halte Entscheidungen schriftlich fest, um Überraschungen zu vermeiden.